Start-up Modul

Symbolfoto Elektronik

Entrepreneurship ist von großer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Österreich. Während die Gründungen eine hohe Stabilität auszeichnet, kann bei den Gründungsraten seit Jahren ein Rückgang beobachtet werden. Auch im Europavergleich schneidet Österreich eher schlecht ab: Beträgt der Schnitt in der Eurozone 13,1 Prozent, liegt Österreich mit 9,3 Prozent nur an 21. Stelle der aktuellen Selbstständigenquoten.

Projektziel

Das Ziel des Start-up Moduls ist es daher, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu steigern. Dafür sollen potenzielle Gründerinnen und Gründer, wie zum Beispiel Absolventinnen und Absolventen aus dem schulischen und akademischen Bereich, angeregt werden, ihre Ideen und Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Dafür unterstützen vielseitige Qualifizierungsmaßnahmen und Schulungsangebote die jungen Unternehmen mittel- und langfristig, um ihre Wachstumspotenziale und damit die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu fördern.

Projektinhalt

Alle Workshops und Coachings richten sich nach den unterschiedlichen Phasen der Unternehmensgründung und sind auf die jeweilige Zielgruppe mit spezifischen Modulen abgestimmt, zum Beispiel für Frauen, migrantische Ökonomien, technologie- und innovationsaffine Branchen, junge Unternehmen und Start-ups. Im Vorfeld finden Orientierungsgespräche statt, die sich vor allem dem Grad der Realisierung widmen. Die Gruppencoachings bieten unternehmerisches Basiswissen in den Bereichen Recht, Buchhaltung, Marketing und Social Skills. Einzelcoachings fokussieren auf die individuellen Bedürfnisse bzw. Gründungsvorhaben und sollen in der jeweiligen Muttersprache angeboten werden. Unter dem Titel "Entrepreneurial Spirit" sollen vor allem Schülerinnen und Schüler, Studierende, aber auch Lehrlinge Impulse erhalten, um bewusst über den Weg in die Selbstständigkeit nachzudenken.

Gesamtkosten: 2.477.600 EUR
davon EFRE 1.238.800 EUR
Laufzeit:

20.02.2015
bis 31.12.2018