Einreichung von Projekten in Maßnahme 18

Zulässige Antragsteller

  • Gebietskörperschaften
  • gesetzliche Berufsvertretungen
  • Stiftungen des öffentlichen Rechts
  • Fonds des öffentlichen Rechts
  • Hochschulen
  • Unternehmen, die keine Personengesellschaften sind, mit einer Jahresbilanzsumme über 2 Mio. EUR im Sinne des Art 2 der EU-Empfehlung 2003/361 

Projektinhalt

Projekte haben den Erfordernissen der Programmmassnahme Ressourcen- und energieeffiziente Entwicklung (M 18) zu entsprechen. Maßgeblich ist die zum Antragszeitpunkt geltende Version des Programmdokuments (Investitionspriorität 4e). Die Auswirkung des Projektvorhabens hat sich auf das Bundesland Wien zu konzentrieren. Projekte die unmittelbar CO2-Emissionen senken, müssen darüber hinaus ihren Standort im Bundesland Wien haben. Die inhaltliche Bewertung erfolgt unter Anwendung der publizierten Selektionskriterien.

Einreichung

Projektvorschläge sind unter Verwendung der dafür vorgesehenen Antragsunterlagen bei der Magistratsabteilung 27 - Europäische Angelegenheiten bis längstens 31.12.2020 einzureichen (abhängig von der Verfügbarkeit der Fördermittel).

Die finale Bewertung der Vorhaben erfolgt auf Basis des eingebrachten Vollantrages. Wenn das Volumen der beantragten Mittel die Höhe der verfügbaren Mittel überschreitet, wird eine qualitative Reihung noch nicht genehmigter Projekte jeweils zu den folgenden Stichtagen vorgenommen:

31. Jänner, 31. Mai und 30. September

Projektansuchen, die nicht oder unvollständig bis zu einem der festgesetzten Stichtage einlangen, werden im Bewertungsverfahren des darauf folgenden Stichtages behandelt.

Ein Projektbeginn vor Antragstellung ist nicht zulässig! Siehe auch: Wichtige Hinweise

Laufzeit

Die Projektlaufzeit soll maximal 3 Jahre betragen. Die Projekte müssen bis längstens 31.12.2021 fertiggestellt sein.

Projektgröße

Aufgrund der aufwendigen administrativen Erfordernisse zur Abwicklung eines EU-geförderten Projektes, können im Sinne der Verwaltungsökonomie grundsätzlich nur Projektvorhaben mit einer Mindestgröße von 50.000 Euro bei Softmaßnahmen und 300.000 EUR bei Investivmaßnahmen Gesamtvolumen eingereicht werden.

Um eine eindimensionale Programmentwicklung zu vermeiden, wird die maximale Projektgröße mit 1.000.000 Euro Gesamtvolumen festgesetzt. Im Falle strategisch besonders wichtiger Vorhaben (z.B. im Programm genannte Leitprojekte) kann in Ausnahmefällen dieser Betrag auch darüber liegen.

Art der Förderung und Fördervolumen

Bei der Förderung handelt es sich um einen Zuschuss. Der maximale Fördersatz beträgt 50% des Gesamtvolumens der zuschussfähigen Kosten und ist abhängig von der zulässigen Beihilfenintensität.

Bei dem beantragten Zuschuss darf es sich entweder um um keine Beihilfe oder um eine zulässige Förderung nach AGVO oder deminimis handeln.

Für die erforderliche Kofinanzierung (z.B. Eigenmittel des Antragstellers, sonstige nationale Kofinanzierung) des offenen Betrages hat der Projektträger zu sorgen. Diese ist bei Antragstellung nachzuweisen.