Wiener Wasserwelt

Wasserwelt

Seit zwei Jahrzehnten zählt die Wiener Wasserwelt zu einem der beliebtesten Erholungsorte Wiens. Sieben Brunnenanlagen laden vom Kardinal-Rauscher-Platz bis zum Meiselmarkt entlang der Märzstraße zum Verweilen ein und bieten den Besucherinnen und Besuchern einmalige Schauspiele der Wasserkunst.

Das Areal ist jedoch in die Jahre gekommen: Massive Verunreinigungen und Beschädigungen an den Brunnenanlagen und den Aufenthaltsbereichen haben bereits zu teilweisen Stilllegungen geführt. Die hohen Kosten für die Reinigung und die Instandhaltung führten außerdem dazu, dass manche Anlagen nicht mehr in Betrieb sind.

Projektziel

Den Charakter der beliebten Wasserwelt zu erhalten und gleichzeitig durch neue Bäume, zusätzliche Aufenthaltsbereiche und Spielgeräte die Qualität der Anlage zu steigern – so das Ziel des Projekts. Das Planungsgebiet erstreckt sich auf ca. 13.000 m2 und soll auch eine Verbindung zum neuen Pflegewohnheim am Kardinal-Rauscher-Platz ON 2 schaffen.

Projektumsetzung

Besondere Priorität bei der Umgestaltung hatte die Einbindung der Bevölkerung und so wurden 800 Passantinnen und Passanten am Kardinal-Rauscher-Platz und am Leopold-Mistinger-Platz zu ihren Ideen und Wünschen befragt. Diese Ergebnisse wurden anschließend ausgewertet und flossen in die Planung des Projektes ein.

Projektinhalt

Jeder Abschnitt des Areals wurde adaptiert und umgestaltet, mit neuen Bäumen bepflanzt, zusätzlichen Sitzmöglichkeiten und ausreichender Beleuchtung ausgestattet. Das Gebiet von der Eduard-Sueß-Gasse bis zum Forschneritschpark wurde als autofreie Zone konzipiert. Die alten Brunnenanlagen rund um den Leopold-Mistinger-Platz wurden mit Wasserlauf und Fontänenbrunnen ebenfalls komplett neu gestaltet. Entlang der Meiselstraße wurden taktile Bodeninformationen für sehbehinderte und blinde Menschen errichtet. Auch der gesamte Kardinal-Rauscher-Platz wurde neu gestaltet: Mit zusätzlichen Spielgeräten, Grünflächen und Sitzmöglichkeiten, die auch in der Selzergasse nun zum längeren Verweilen einladen.

Gesamtkosten: 2.320.000 EUR
davon EFRE 1.160.000 EUR
Laufzeit:

22.08.2016
bis 22.11.2017