Johann-Nepomuk-Berger-Platz: Umgestaltung

JNB-Platz

Der Johann-Nepomuk-Berger-Platz ist ein hoch frequentierter Knotenpunkt – sowohl für den Individual- als auch den öffentlichen Verkehr, wie zum Beispiel für die Straßenbahnlinien 2, 9 und 44, die den Platz kreuzen. Die Parkfläche ist optisch und räumlich durch die Straßenbahntrasse der Linie 2 zweigeteilt.

Zerstückelte, dunkle Flächen sowie wenig Sitzmöglichkeiten kennzeichnen den Johann-Nepomuk-Berger-Platz. Auch der Zugang zum Parkareal ist nur erschwert möglich, denn der vorhandene Grünraum ist erhöht angelegt und mit Mauern eingefasst, die nur gelegentlich von Zugängen durchbrochen sind.

Projektziel

Die Aufwertung der Parkanlage ist denn auch Ziel der Umgestaltung, was vor allem durch die Zusammenführung der getrennten Parkteile erfolgt. Ermöglicht wird dies durch das Auflassen der Bahntrasse der Linie 2, was in einem parallelen umfangreichen Bauvorhaben realisiert wird. Weitere Schwerpunkte des Projekts: Die Sicherung des Baumbestands und die Erhöhung der Attraktivität des Parks, in gestalterischer wie auch funktionaler Hinsicht.

Projektumsetzung

Als Zielgruppe wurden die Nutzerinnen und Nutzer des Parks, Anrainerinnen und Anrainer, Bewohnerinnen und Bewohner wie auch die Geschäftsleute der Umgebung und Jugendliche zu ihren Ideen, Wünschen und Erwartungen an den neu zu gestaltenden Platz befragt. Auch Workshops, zum Beispiel mit Pensionistinnen und Pensionisten, dienten der Evaluierung, welche Maßnahmen das Areal attraktiver machen können.

Projektinhalt

Neben der Verbindung der beiden Grüninseln steht vor allem die barrierefreie und ungehinderte Querung und Nutzung des gesamten Platzes im Vordergrund des Projekts. Auch dem Sicherheitsaspekt wird ein hoher Stellenwert eingeräumt. Dafür werden mehr verkehrssichere Gehverbindungen und Flächen für die Fußgängerinnen und Fußgänger umgesetzt.

Gesamtkosten: 1.614.000 EUR
davon EFRE 769.500 EUR
Laufzeit:

01.04.2016
bis 30.06.2019