Wirtschafts- und Standortentwicklung

Themenschwerpunkte

Umsetzung von Projekten, die eine koordinierte, integrierte und innovationsorientierte Wirtschaftsentwicklung der Stadtregionen bzw. in stadtregionalen funktionalen Wirtschaftsräumen unterstützen.

Dabei sollen die Herausbildung innovativer regionaler Milieus im wirtschafts- und standortorientierten Kontext unterstützt, regionale Bildungs- bzw. Technologie-/Innovationseinrichtungen eingebunden und ein attraktives Umfeld für eine zukunftsorientierte und tragfähige Wirtschaftsentwicklung ermöglicht werden (Förderung einer ausgeprägten Innovationskultur). Städte sind in Österreich die Hotspots des Innovationsgeschehens. Damit die Ergebnisse des starken Wissenssystems auch vermehrt in Innovationen münden, bedarf es Maßnahmen, die die Verbreitung und Intensivierung der Innovationsaktivitäten der Unternehmen befördern. Das kann etwa in Form von Innovationsdienstleistungen (Information, Beratung) in Schwerpunktthemen oder auch Vernetzung bzw. Matching von Unternehmen und Forschungseinrichtungen geschehen. Daneben sollen Unterstützungsmaßnahmen für Gründungen (bspw. Bewusstseinsbildung, Beratung, Coaching) dazu beitragen, dass das Potenzial für v.a. technologische und innovative Gründungen erweitert wird und die Zahl der Gründungen – auch von technologieorientierten Gründungen – zunimmt.

Die Maßnahmen zielen auch auf eine effiziente Bodennutzung und eine raumordnungspolitisch geordnete Wirtschaftsentwicklung ab. Gefördert werden in diesem Zusammenhang z.B. Projekte zur interkommunalen und/oder flächen- und ressourcenschonenden Entwicklung bzw. -revialisierung von neuen oder zur Weiterentwicklung von bestehenden Wirtschaftsstandorten (inkl. Unterstützung von professionellem Standortmanagement), Projekte im Themenbereich Leerstandsmanagement (sowohl in Betriebsgebieten als auch in innerstädtischem Kontext) sowie integrierte Entwicklungsprojekte zur nachhaltigen Unterstützung des Wirtschaftsstandortes.

Dies umfasst sowohl Analysen und Konzeptentwicklung, personelle Ressourcen als auch Investitionen im Bereich Revitalisierung und Standortentwicklung. Im Sinne koordinierter Standortentwicklung umfasst dies auch eine entsprechende Einbettung der Wirtschafsstandorte in Mobilitätslösungen.

Zulässige Antragsteller

  • Gebietskörperschaften
  • gesetzliche Berufsvertretungen
  • Stiftungen des öffentlichen Rechts
  • Fonds des öffentlichen Rechts
  • Hochschulen